Sie wird die Stadt der Lagunen genannt und das zu Recht. Venedig verfügt auf Grund seiner Lage an der Adriaküste über eine schiere Unmenge an Brücken – auch wenn die Stadt nicht die Brückenreichste in Europa ist. Bereits die Etrusker gründeten hier eine Siedlung, die sie sich bis zur Völkerwanderungszeit mit den Römern teilte. Später kamen zunächst die Flüchtlinge aus dieser Zeit hinzu und Venedig – zumindest die Inseln – blieben dem byzantinischen Reich treu. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Venedig zu einem der wichtigsten Umschlagplätze an der Adriaküste und somit zu einer der mächtigsten Städte Italiens. Diese Macht schwand erst langsam mit der Entdeckung Amerikas und der Verlagerung eines Großteils des Handels in den Westen. Doch trotz dieses Rückganges und einigen turbulenten Zeiten – wie zum Beispiel den napoleonischen Kriegen – blieb sich Venedig in vielerlei Hinsicht treu und mit der Begründung des Tourismus wurde aus ihr eines der beliebtesten Urlaubsziele weltweit.

Canal Grande in Venedig
Auf der nahe gelegenen Insel Murano befindet sich eine der berühmtesten Glasmanufakturen weltweit und heute kann man sie sogar teilweise besichtigen – das war auf Todesstrafe lange Jahrhunderte verboten. Doch neben all diesen Berühmtheiten sind es auch weniger berühmte Sehenswürdigkeiten, die Venedig so attraktiv machen: die vielen Brücken und kleinen Gässchen entlang der Kanäle, die Palazzi und Piazzen, die Denkmäler, Museen und Theater, die den einzigartigen und weltberühmten Flair dieser alten Stadt ausmachen.
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